Von Sydney nach Mungindi

Nach einem herrlichen Sommer in der Schweiz, waren wir am 21. September startbereit für die 2. Reise nach Australien.
Mit Ethiad Airline flogen wir von Zürich nach Abu Dhabi(6 Std.)und nach einem kurzen Aufenthalt weiter nach Sydney (14 Std.). Der Flug war sehr angenehm, wir konnten viel schlafen, so dass wir ausgeruht in Sydney ankamen.
Mary und John holten uns am Flugplatz ab, und wir feierten ein freudiges Wiedersehen bei Mary und Cath in den Blue Mountains, wo auch schon unser Toyota Prado auf uns wartete.
Wir packten unsere Sachen in den Prado und fuhren der Küste entlang nordwärts.

1. Camp in Port Macquarie
Es ist Frühling in Down Under, überall fängt es an zu blühen. Tagsüber ist es recht warm, so um die 25 °.Die Nächte aber sind noch empfindlich kühl.
Flynns Beach in Port Macquari
Red Rocks. Wir waren im April schon einmal hier. Es hat uns damals so gut gefallen, so dass wir hier nochmals einen Halt machten und….
und einen langen Spaziergang am endlosen Strand machten
Blick auf den Clarence River bei Grafton.
Beach in Yamba
Angourie Beach: Top Spot für Surfer.
Über die Great Dividing Range fuhren wir ins Hinterland. Auf der Ostseite des Gebirges fuhren wir durch einen Tropical Rainforest.
Auf der Westseite wurde es zunehmend trockener.
Zwischen Moree und St. George wird Baumwolle angepflanzt.
Haus in Mungindi
Barwon River, Grenzfluss zwischen N. S. W. Und Queensland

Von Port Lincoln via Broken Hill nach Sydney

Von Port Lincoln fuhren wir weiter nach Coffin Bay, wo wir ein paar Tage „Ferien“ machten.
Coffin Bay ist für die Austernzucht bekannt.
Wir machten lange Strandspaziergänge.
Dünen
Der Strand war mit Tausend Muscheln bedeckt.
Am Abend kamen die Känguruhs sogar auf den Campingplatz.
Die Pelikane warteten auf die Rückkehr der Fischer.
Wir genossen die langen Spaziergänge, das Meer und das schöne Wetter. An der Ostküste hatten wir viel Regen, und wir blieben nie länger an einem Ort.
Abendstimmung mit Regenbogen.
Wunderschön, diese Blütenpracht.
Port Augusta ist keine besonders schöne Stadt, die Blumen in den Gärten aber schon.
In Port Augusta besuchten wir die Royal Flying Doctor Base. Im Flugzeug, Typ Pilatus, ist eine Notfallstation für 2 Personen eingerichtet. Nebst Arzt und Krankenschwester ist noch Platz für 2 weitere Personen.
Wilmington ist eine sympathische Kleinstadt auf dem Weg nach Broken Hill.
Wir machten eine Wanderung auf den Mt. Maria…
…von wo man einen tollen Blick auf das Beautiful Valley hat.
Auf den meisten Campingplätzen hat es eine Camp Kitchen.
Die Camp Kitchen in Wilmington war besonders gemütlich, und wir waren froh, dass wir dort Platz fanden, denn es gab ein heftiges Gewitter.
Riesiger Gum Tree
Anzac Day (Australian and New Zealand Army Corps): Gedenktag an alle gefallenen Soldaten in den vielen Kriegen, in denen Australier Kriegsdienst leisteten.
Silverton Hotel
Zeugnis vergangener Zeit.
Mad Max 2 wurde in Silverton gedreht.
Weites Land
Einsamkeit
Broken Hill
Einkaufsstrasse in Broken Hill
Bier ist teuer.
In Broken Hill gibt es verschiedene Minen (Gold, Kupfer, Zink)
Solarfarm in Broken Hill
Wir machten eine Wanderung im Star View State Park…
…wo wir auch übernachteten.
Emu am Strassenrand
Wilcannia ist eine Aboriginal Stadt. Die Strassen sind verlassen, die Fenster und Türen der Häuser vergittert. Man warnte uns davor, dort zu übernachten.
So übernachteten wir auf einem Campingplatz ausserhalb der Stadt.
Goldmine in Cobar (Blick vom Aussichtspunkt in die Tiefe)
Cobar
Darling River in Bourke
Men’s shed, Gemeinschaftswerkstatt, Treffpunkt der Männer.
Bourke
Wir verabschiedeten uns langsam vom Outback.
Es hat lange nicht mehr geregnet, die Tiere finden kaum noch etwas zu fressen.
Im Nordwesten von New South Wales wird viel Baumwolle angepflanzt, und zwischen den Farmern herrscht ein ewiger Streit, wer wem das Wasser wegnimmt.
Es ist Herbst geworden, und die Nächte sind schon empfindlich kühl.
Unser letztes Camp, bevor wir wieder in Sydney ankamen.
Vieles hat sich geändert, seit ich vor 43 Jahren zum ersten Mal in Australien war. Aber das Outback, die Freundlichkeit und das easy going der Menschen ist noch gleich faszinierend.
Wir lassen unser Auto in Sydney und kommen im September zurück. Wir sind dankbar, dass wir so viel Schönes erleben durften, und wir danken allen Verwandten und Freunden für die grosszügige Gastfreundschaft. Herzlichen Dank an Severin für die Unterstützung beim Erstellen des Blogs. See you.

Von Alice Springs via Uluru nach Port Lincoln

Todd Mall (Fussgängerzone) in Alice Springs.
Emily Gap
Diese drei Käfer sind von grosser Bedeutung für die Ureinwohner. Die Felszeichnungen davon durfte man nicht fotografieren.
Corroboree Rock
Die Bäume faszinieren immer wieder.
Die Fliegen im Outback sind eine grosse Plage. Das Einzige, was ein bisschen schützt, ist ein Netz über dem Kopf.
Fahrt durch die Wüste nach Yulara.
Nein, das ist noch nicht der Uluru, es ist der Mount Connor.
Dann kam er endlich in Sicht, der Uluru.
Mit vielen anderen warteten wir auf den Sonnenuntergang.
Je nach Tageslicht ändern die Farben.
Für die Ureinwohner haben die verschiedenen Felsformationen eine Bedeutung und sie haben eine  Geschichte dazu.
Mit einem Ranger, der uns viel über die Ureinwohner und ihre Lebensweise erzählte, machten wir eine Wanderung.
Aus Rücksicht auf die Ureinwohner sollte man den Uluru nicht mehr besteigen, aber viele Touristen tun es trotzdem, und so lange es einen markierten Weg gibt, wird sich dies nicht ändern.
50 km vom Uluru entfernt befinden sich weitere intressante Felsformationen, die Olgas.
Man könnte viele Wanderungen machen, aber es war einfach zu heiss (36°).
Desert Oak Tree
Selbst in der Wüste gibt es kleine Blümchen.
Bis zum Erldunda Roadhouse am Explorer Highway mussten wir die gleiche Strecke zurückfahren.
Die nächsten 500 km Richtung Coober Pedy ging es immer geradeaus.
Manchmal fährt man 200 km bis zum nächsten Roadhouse.
Road Train
Trotz Warnsignalen sieht man viele tote Tiere am Strassenrand.
Die Road Trains sind schnell unterwegs und nehmen keine Rücksicht auf eventuelle Tiere auf der Strasse.
Morgenstimmung
Links von der Strasse ist die Simpson Desert, rechts die Great Victoria Desert.
Im Outback gibt es sie noch, die Telefonkabinen.
Der Sternenhimmel im Outback ist überwältigend, und wir sahen das Southern Cross.
Es regnet hier selten, ein ausgetrockneter See.
Wir näherten uns Port Augusta, in der Ferne konnte man die Flinders Ranges sehen.
Nach Port Augusta fuhren wir Richtung Port Lincoln auf der Eyre Peninsula.
Der Himmel verdunkelte sich, es gab einen Sandsturm, so dass man kaum noch etwas sehen konnte.
Pier in einem der kleinen Fischerdörfchen auf der Halbinsel.
In diesen kleinen Ortschaften darf ein schönes Hotel nicht fehlen.
Auf der Eyre Halbinsel wird viel Getreide angebaut. Getreidespeicher und Verladestation in Port Lincoln.